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An dieser Stelle finden Sie aktuelle Ausschreibungen des Oberschlesischen Landesmuseums.

Praktikumsbericht von Radoslaw Michna (Herbst 2011)

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Praktikum im OSLM? Wenn Du Dir solche Frage stellst dann antworte ich: ganz bestimmt JA!

Ich habe seit langem ein Praktikum in Deutschland machen wollen. Man sagt, man muss träumen, man muss seine Träume realisieren. Nachdem mein Doktorvater Prof. Dr. Albert Kotowski mir gerade dieses Museum als Praktikumsplatz empfohlen hatte und ich ein Stipendiat der Universität Kasimir des Großen in Bydgoszcz (Bromberg) im Rahmen des Erasmus-Programs wurde, war mein Reiseziel klar: Ratingen-Hösel-das Oberschlesische Landesmuseum.

Über die 3,5 Monate, die ich im OSLM verbracht habe, kann ich heute ohne Zweifel feststellen, dass ich einen sehr guten Weg eingeschlagen habe, mit der Entscheidung hier ein Praktikum zu absolvieren.

Jeder von uns hat eigene Vorstellungen und Erwartungen , die man mit einem Praktikum assoziiert. Wem jedoch daran liegt viele nützliche, interessante und unschätzbare Erfahrungen sammeln zu können, der sucht danach am richtigen Platz.

Das Motto des Oberschlesischen Landesmuseums „Wir beleben Zusammenerbeit“, sind keine leere Worte die nur auf dem Papier bleiben. Die Stiftung Haus Oberschlesien und das Projektbüro wo ich gearbeitet habe, wecken den Geist der Zusammenarbeit durch eine schöpferische Atmosphäre die im Team herrscht. Alle Mitarbeiter mit denen ich wirkte, waren sehr sympathisch und hilfreich. Diese gute Aura in Verbindung mit spannenden Aufgaben und Aufträgen die mir zugeteilt worden sind, bewirkte, dass die Arbeitszeit sehr schnell und angenehm verging und die Pflichten zu erfüllen machten mir viel Spaß.

Überdies hat das Oberschlesische Landesmuseum auf mich auch einen großen Eindruck gemacht. Es werden hier verschiedene sehr interessante Dauer-und Sonderausstellungen organisiert, die sich immer großen Interreses erfreuen. Außerdem bieten zahlreiche großartige Initiativen und Projekte die das OSLM auf der kulturellen Ebene realisiert, eine gute Gelegenheit zur Beteiligung an interessanten Konferenzen, Seminaren und Ausflügen. Beispielweise hatte ich durch einen Messebesuch in Köln auch die  Möglichkeit diese schöne Stadt zu besichtigen. Auf ähnliche Weise besuchte ich noch u.a. Bonn, Essen, Düsseldorf was zu meinen landeskundlichen Kenntnissen von NRW und zur Verbesserung meiner Deutschkenntnisse sehr beigetragen hat.

Kurz gesagt, ein Praktikum im OSLM ermöglicht alles das, was man zur Entwicklung der Sprachkenntnisse und Fähigkeiten im musealen-kulturhistorischen Bereich braucht!

Ich bin sehr zufrieden, dass ich mein Praktikum an diesem Platz absolvieren und viele unschätzbare Erfahrung sammeln konnte. Ich möchte Jedem dieses Praktikum sehr empfehlen!

 

Praktikum für Studenten

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Wir bieten Praktikumsstellen für Studenten, bevorzugt aus den Fachbereichen Germanistik, Geschichte, Geographie, Kunstgeschichte und Volkskunde, an. Sie können mitwirken, u.a. bei
  • ausstellungs- und bestandsbezogenen Tätigkeiten (Ausstellungsplanung, Objektrecherchen, Dokumentation, Korrespondenz, Bestandserschließung, Ausstellungsdidaktik)
  • konzeptioneller Arbeit (Werbung, PR, kulturelles Rahmenprogramm)
  • redaktionellen Vorhaben (Veröffentlichungen, Pressearbeit und Medienpräsentation)

Die Dauer des Praktikums beträgt mindestens fünf Wochen als Blockzeit. Eine Vergütung wird nicht gezahlt. Das Museum liegt verkehrsgünstig wenige Fußminuten von der S- Bahn-Station Hösel (Linie 6: Köln – Düsseldorf – Essen) entfernt.

Schriftliche Bewerbungen bitte an das Oberschlesische Landesmuseum, Bahnhofstr. 62, 40883 Ratingen oder per Mail.

Für Rückfragen können Sie uns erreichen unter Telefon 0 21 02/ 965-0 (965-256) oder per Mail an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it .

 

Praktikumsbericht von Matthias Naczynski (30.08. – 01.10.2010)

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Praktikanten gelten in der heutigen Zeit gerne mal als Zubereiter von koffeinhaltigen Heißgetränken, deren Hauptbestandteil aus gemahlenen und zuvor gerösteten Kaffeebohnen besteht. Gilt dies auch im Falle eines Praktikums beim Oberschlesischen Landesmuseum? Nein.

Ehrlich gesagt darf ich sogar behaupten, kein einziges Mal Kaffee gekocht zu haben. Vielmehr wurde meine Hilfe bei der Vorbereitung von Präsentationen, im Auf- und Abbau des Messestandes in Rheinberg, beim Aufstellen von Exponaten sowie dem Fotographieren von Ausstellungen benötigt. Und dies sei auch nur eine Auswahl. Sollten Fragen aufgekommen sein - schlussletztlich haben wohl die wenigsten etwa an einem Aufbau eines Messestandes mitgewirkt - stand immer ein Kollege oder eine Kollegin mit einem offenen Ohr bereit. Ein gutes Beispiel für die freundliche Atmosphäre, die untereinander herrscht. Aber auch umgekehrt wurde auf meine eigene Meinung etwa zum Aufbau einer Ausstellung Wert gelegt, was das Gefühl, wirklich ein Teil des Teams sein, verstärkt hat. Wer also das Interesse und die Lust hat im OSLM zu arbeiten, dürfte die Zeit im Museum sicherlich in guter Erinnerung behalten - genauso wie ich.

 

Praktikumsbericht von Peter Gassner (19.04. – 28.05.2010)

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Gassner

Diese Frage ist sicher nicht so einfach und allgemeingültig zu beantworten. Die Beantwortung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Nach meiner Erfahrung gilt jedoch für Praktikanten im OSLM: wer Interesse und Einsatzbereitschaft mitbringt, kann in der Praktikumszeit tiefe und vielfältige Einblicke in die Museumsarbeit erhalten.

Dabei bestanden meine Möglichkeiten zur Betätigung nicht nur aus Hilfsarbeiten, wie beispielsweise Kopieren oder Botengängen, die selbstverständlich auch dazu gehörten, sondern überwiegend aus kreativer und selbstständiger Arbeit. Meine Meinung war dementsprechend auch zu konzeptionellen und gestalterischen Dingen gefragt.

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