Spurensuche

15. März 2012 Zugriffe: 2022 Geschrieben von Peters-Schildgen
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WiederaufbauDie Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in die deutsche Nachkriegsgesellschaft gilt als Erfolgsgeschichte. Scheinbar spurlos hat sie sich vollzogen. So überrascht es zunächst, dass auch viele berühmte Persönlichkeiten ihre Wurzeln im Osten haben. Nicht nur Dokumente, Interviews, Tagebücher sind Spuren. Auch in Küchenrezepten, Feiertagen, Gedenktagen, Pilgerfahrten, Treffen, Folkloredarbietungen, im Heimattourismus, in Büchern, Filmen, Dokumentationen, Straßennamen, ja sogar in geläufigen Konsumgütern, spiegelt sich das vielfältige Erbe der Vertriebenen wider. Wir gehen einigen Spuren nach, befassen uns mit den Lebensläufen von Vertriebenen und erfahren, wie sie sich integriert haben. Davon ausgehend, wird ein Fragenkatalog als Leitfaden für das nachfolgende Gespräch mit einem Zeitzeugen entwickelt. Die Teilnehmer werden auf diese Weise an eine wichtige historische Arbeitsweise herangeführt: die „Oral History“. Sie vermittelt Alltagserfahrungen und erhellt Sachverhalte insbesondere dort, wo schriftliche Quellen wenig Berücksichtigung finden.

Zielgruppe: Klassen 7-10; Dauer: 1 ½ Std.

Kommende Veranstaltungen

Gesprächskonzert: Musikalische Begabung - was ist das?
am Dienstag, 18. Juni um 19 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Konzert: Beethoven-Abend
am Sonntag, 30. Juni um 17 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Öffentliche Führung
am Sonntag, 14. Juli um 15 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum


Kontakt

Anschrift:
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstraße 62
40883 Ratingen (Hösel)

Telefon:
+49(0)2102-965-0

Email:
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