Eine Lehrerbildung in Schlesien. Reisebericht

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Geschrieben von Kretschmann
15. August 2018
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Schlesien, wo liegt das eigentlich? Welche Bedeutung hat diese Region für die deutsch-polnischen Beziehungen? Diese Fragen können leider nur noch wenige Schülerinnen und Schüler in Deutschland beantworten. Um das Wissen über die Geschichte der Deutschen und ihrer Nachbarn im östlichen Europa zu erweitern, müssen neben einer Ergänzung der Lehrpläne vor allem die Multiplikatoren geschult werden. Die Ausbildung der Referendare zu Lehrerinnen und Lehrern erfolgt in Nordrhein-Westfalen in den Zentren für schulpraktische Lehrerbildung (ZfsL). Seit einigen Jahren besuchen drei engagierte Fachleiter des Geschichtsseminars am ZfsL Jülich bei Aachen mit jedem Jahrgang die Städte Schlesiens, die Gedenkstätte Auschwitz (Oświęcim) und die Internationale Jugendbegegnungsstätte Kreisau (Krzyżowa). Die Besuchsorte bieten den Referendaren nachhaltige Einblicke in die deutsch-polnische Kultur- und Beziehungsgeschichte der Region. Zugleich vermittelt das Programm praktisches Wissen für künftige Klassenfahrten und Austauschprogramme.

Mit inhaltlicher und finanzieller Unterstützung des Kulturreferats für Oberschlesien konnte die diesjährige Fahrt in die schlesischen Städte Breslau (Wrocław), Gleiwitz (Gliwice), Kattowitz (Katowice) und ihre Umgebung stattfinden. Im Mittelpunkt der Fahrt stand das deutsch-polnisch-jüdische Kulturerbe der Region sowie der öffentliche Umgang mit der Geschichte. Zwei Spaziergänge durch die größte Stadt Schlesiens, u.a. zur Breslauer Dominsel, zum alten jüdischen Friedhof und der Jahrhunderthalle boten Einblicke in die bewegte Geschichte und besondere Entwicklung der schlesischen Metropole. Die Großstadt erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg einen nahezu vollständigen Austausch ihrer Bevölkerung und den Umbau ihrer Denkmals- und Erinnerungslandschaft. Doch heute wird auch die deutsche und jüdische Vergangenheit der Stadt wieder wahrgenommen und öffentlich herausgestellt.

Von Niederschlesien führte der Blick nach Oberschlesien und seine politischen Auseinandersetzungen nach dem Ersten Weltkrieg. Die Versuche einer Teilung Schlesiens zwischen Polen und Deutschland führten in der multiethnischen Region zu bürgerkriegsartigen Kämpfen (Aufständen), einer Volksabstimmung und Grenzziehung, die gewachsene Strukturen zerschnitt. Die heutige Vermittlung dieser Geschichte bot sich den Referendar in zwei multimedialen Ausstellungen im Museum der Schlesischen Aufstände in Schwientochlowitz (Świętochłowice) und im Schlesischen Museum in Kattowitz. Für die jungen Geschichtspraktiker ungewohnt war nicht nur der starke Inszenierungsgrad der Ausstellungen, sondern auch die Emotionalität der Erzählungen. Beindruckend war das junge Haus der Erinnerung an die oberschlesischen Juden, das in der ehemaligen Friedhofshalle am jüdischen Friedhof von Gleiwitz mit seinem umfangreichen museumspädagogischen Programm bei älteren und jüngeren Besuchern großen Anklang findet. Sowohl mit dem Museum am alten jüdischen Friedhof in Breslau als auch in Gleiwitz zählt die deutsch-jüdische Vergangenheit der Städte heute zur lokalen Erinnerungskultur. Von besonderer historischer Bedeutung und Symbolik ist die Anlage des ehemaligen Senders Gleiwitz. An diesem Ort inszenierte die SS am 31.08.1939 einen polnischen Überfall auf den deutschen Teil Oberschlesiens. Diese Aktion wurde als Vorwand für den am Tag darauf erfolgten Angriff auf Polen und damit für den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges genommen. Ein Dokumentarfilm mit längeren Spielszenen vermittelt heute die Geschichte der „Gleiwitzer Provokation" in den historischen Räumen des Senders.

Wie andere Regionen Europas erlebt auch die Industrieregion Oberschlesien seit über zwei Jahrzehnten einen strukturellen Wandel. Einige der ehemaligen Fabriken und Bergwerke finden neue Funktionen als Orte der Industriekultur. Ein herausragendes Beispiel ist das 2015 eröffnete Schlesische Museum auf dem Gelände der ehemaligen Hütte Ferdinand bzw. Katowice. Bei zwei Stadtspaziergängen zeigte sich den Referendaren wie die heutige Metropole Kattowitz im 19. Jahrhundert als industrielle Planstadt v.a. adeliger Investoren entstand. Auch die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstandenen Patronatssiedlungen Nickischschacht (Nikiszowiec) und Gieschewald (Giszowiec) zeugen vom schnellen Wachstum der Region und neuen Wohnlösungen für die vielen Arbeiter der Großbetriebe.

Gruppe ZfsL MSK 03-07-2018 klZwischen den Altstädten von Breslau und Gleiwitz und dem wesentlich jüngeren Zentrum von Kattowitz mit seiner vom Bergbau geprägten Umgebung bot sich den Referendaren die Vielfalt der schlesischen Landschaften. Eine Exkursion in die nahe gelegene Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau führte an einen zentralen Ort der deutschen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg und unserer heutigen Erinnerungskultur. Ihren Abschluss fand die Reise durch Schlesien in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Kreisau bei Schweidnitz (Świdnica). Die Rückfahrt über Niederschlesien bot die Gelegenheit für eine Besichtigung der Schweidnitzer Friedenskirche, Europas größter Fachwerkkirche, die aus den Bestimmungen des Westfälischen Friedens hervorging.

Für die künftigen Geschichtslehrer boten sich auf dem ehemaligen Gut der Familie von Moltke in Kreisau Momente der Reflexion und unterrichtspraktischen Gestaltung der gesammelten Eindrücke. Ein Workshop zum neuen deutsch-polnische Schulbuch rundete den Abschluss der Reise ab. Es ist eines der Medien, die den Blick auf die Beziehungsgeschichte zum zweitgrößten Nachbarn Deutschlands öffnen sollen – und dem Austausch mit Schlesien und Polen im deutschen Schulunterricht mehr Gewicht verleihen wollen.

13.-14.10.2018: Oma kommt aus Schlesien. Die Erinnerungen der zweiten Generation. Jetzt anmelden

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Geschrieben von Kretschmann
25. Juli 2018
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Oma kommt aus SchlesienOma kommt aus Schlesien. Die Erinnerungen der zweiten Generation

Ein Seminar für Kinder und Enkel der Vertriebenen und alle Interessierten am 13. und 14. Oktober 2018 im HAUS SCHLESIEN, Königswinter

Herkunftsgeschichten bewegen Familien - bis heute sind Fluchtschicksale dabei von großer Aktualität. Mehr als 25 Prozent der Deutschen geben an, dass sie selbst oder ein Familienmitglied zu den deutschen Heimatvertriebenen zählen. Aufgewachsen mit den Geschichten „aus der Heimat" oder auch nur mit einem undefinierbaren Gefühl, nicht hierher zu gehören: Viele Kinder und Enkel tragen an der Last der Erinnerungen und den Traumata der vertriebenen Vorfahren. Die Erfahrungen der Erlebnisgeneration haben auch in ihrem Leben Spuren hinterlassen und prägen oft unbewusst bis heute ihr Leben und ihre Familien. Auch wenn sie bereits in der „neuen Heimat" geboren wurden und keine eigenen Erinnerungen an Schlesien haben, übertrugen sich die Fluchterfahrungen und das Fremdheitsgefühl der Eltern auf die Nachkommen. Die aus der Erfahrung der Entwurzelung heraus entwickelten Verhaltensweisen und Ängste haben sich teilweise bis in die Enkelgeneration hinein „vererbt".

Das Seminar von HAUS SCHLESIEN und dem Kulturreferenten für Oberschlesien behandelt exemplarisch anhand der erzwungenen Fluchtsituation aus Schlesien Erfahrungen und Erkenntnisse zum Umgang mit Flucht und Vertreibung in den Familien. Einführende Fachvorträge von Wissenschaftlern und Autoren befassen sich mit ganz unterschiedlichen Aspekten und legen eine fundierte Grundlage für die jeweils anschließenden Gesprächsrunden, in denen die Teilnehmer die Thesen diskutieren und eigene Erfahrungen und Eindrücke austauschen können. Neben der Möglichkeit, anhand des vermittelten Wissens die Situation der Erlebnisgeneration aber auch die eigenen Erfahrungen nachvollziehen und einordnen zu können, soll vor allem der Austausch untereinander dazu beitragen, die individuelle Familiengeschichte aufzuarbeiten, sich mit den Gefühlen von Heimatlosigkeit auseinanderzusetzen und eigene Verhaltensmuster zu verstehen.

Das Seminar ist offen für alle Interessierten. Das Tagungsprogramm und Informationen zur Anmeldung finden Sie >hier

Nähere Informationen erhalten Sie unter 02244 886 231 und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine Veranstaltung von HAUS SCHLESIEN und dem Kulturreferenten für Oberschlesien in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Siebengebirge

Ausgewählte Quellen und Materialien zur schlesischen Kulturgeschichte

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Geschrieben von Kretschmann
15. Juni 2018
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Ein Projekt unseres Kooperationspartners, dem Lehrstuhl für Kultur der deutschsprachigen Länder und Schlesiens am Institut für Germanistik der Universität Breslau (Wrocław)

Ausgewählte Quellen und Materialien zur schlesischen Kulturgeschichte

Źródła i materiały do historii kultury Śląska. Wybór

Vybrané zdroje a materiály k slezským kulturním dějinám

Im Rahmen des deutschen akademischen Förderprogramms 2015 - 2017 „Wandel – Brüche – Kontinuitäten" wurde das Typoskript Ausgewählte Quellen und Materialien zur schlesischen Kulturgeschichte im Juni 2018 von Urszula Bonter, Mirosława Czarnecka und Marek Hałub aus dem Germanistischen Institut an der Universität Wrocław fertiggestellt. Die zur Veröffentlichung vorgesehene Edition wurde in Kooperation mit dem Institut für Slavistik der Universität Leipzig unter der Leitung von Danuta Rytel-Schwarz erarbeitet. Das über 600 Seiten zählende Opus bietet 180 Texte zur schlesischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen bis ins 21. Jahrhundert. Primäres Ziel war die Zusammenstellung einer Arbeitsgrundlage für Studenten und Schüler; zu den Hauptadressaten gehört selbstverständlich auch das breitere schlesieninteressierte Publikum vor allem in Deutschland, Polen und Tschechen. Das Projekt wurde aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.

Das gesammelte Originalmaterial folgt meist in Auszügen den angegebenen Quellen. Die ausgewählten heterogenen Textsorten werden in der für die schlesische Kulturgeschichte typischen Sprachenvielfalt angeführt: auf Deutsch, Polnisch und Tschechisch. Lateinisch verfasste Quellen sind in ihrer Originalsprache belassen. Um dem Leser das Navigieren in der faszinierenden, von mehreren Nationen und Traditionen geprägten schlesischen Kulturgeschichte zu erleichtern, begleiten jeden Quellentext konzise Einführungen, die sich auf Basis-Informationen konzentrieren und die dargebotenen Quellentexte knapp kontextualisieren. Zu demselben Zweck wurden alle Begleittexte und ebenso die Einführung zum Band in deutscher, polnischer und tschechischer Sprache erarbeitet: also in den drei ,Amtssprachenʻ der gegenwärtigen Schlesienforschung. Die Anthologie schließt mit einer Auswahlbibliographie ab, die anhand der neuesten Forschungsliteratur nach 2000 einen Ausgangspunkt für die vertiefende Auseinandersetzung mit der schlesischen Kulturgeschichte bildet.

Die Edition versteht sich als ,work in progressʻ, als ein Langzeitprojekt, das mit seinem offenen Charakter mehrere Anschlussmöglichkeiten bietet. Möge es nicht nur Neugier wecken, sondern auch zur weiterreichenden Aufarbeitung und Ergänzung der Kenntnisse zur schlesischen Kulturgeschichte anregen.

21.07.2018: Was bedeutet uns Oberschlesien? Tagung und Begegnung für junge Oberschlesier/innen in Deutschland

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Geschrieben von Kretschmann
11. Juni 2018
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Was bedeutet uns Oberschlesien? Tagung und Begegnung für junge Oberschlesier/innen in Deutschland (16-40 Jahre)

Eintägiges Seminar, Samstag, 21. Juli 2018, 14-18 Uhr

Oppeln CC BY-SAOberschlesien verbindet Nordrhein-Westfalen und Polen. Die fast 20-jährige Partnerschaft zwischen dem Bundesland und der Woiwodschaft Schlesien begründet formell was praktisch täglich gerade durch mehrere hunderttausend Familien mit oberschlesischem Hintergrund in Deutschland gelebt wird. Junge und ältere Oberschlesier sind seit Generationen Teil der (west-)deutschen Gesellschaft. Insbesondere die (Spät-)Aussiedler und ihre Nachfahren, die in Polen geboren wurden oder durch die Familie unmittelbare Kontakte nach Polen besitzen, bilden eine lebendige Brücke zwischen beiden Ländern und Regionen.

Welche Rolle spielt heute die Herkunft aus Oberschlesien? Was macht Oberschlesien heute aus? Warum beschäftigen wir uns (in Deutschland) mit oberschlesischer Geschichte und worauf sollte in Zukunft Wert gelegt werden? Zum Kennenlernen und zur Diskussion laden wir Sie herzlich ins Oberschlesische Landesmuseum ein.

Nach einem kurzen Austausch zu den Zielen und Erwartungen des Treffens möchten wir Ihnen Aspekte der Geschichte Oberschlesiens und ihrer Bezüge nach Nordrhein-Westfalen vorstellen. Hiernach werden wir die Ausstellungen des Landesmuseums besichtigen und einen Vortrag einer Partnereinrichtung zu schlesischen Identitäten hören. Abschließend besteht beim geselligen Ausklang reichlich Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen sowie zu Gesprächen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Um Rückmeldung wird gebeten bis zum 30. Juni 2018 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ein Angebot des Kulturreferenten für Oberschlesien und des Oberschlesischen Landesmuseums

Reisebericht: Das Kulturerbe Breslaus entschlüsseln

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Geschrieben von Kretschmann
11. Juni 2018
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Zehn Studierende der Ruhr-Universität Bochum befassten sich im historischen Seminar von Dr. Andrzej Michalczyk über mehrere Wochen des Sommersemesters 2018 eingehend mit der Geschichte Breslaus. Eine vom Kulturreferenten für Oberschlesien unterstützte Studienreise in die schlesische Hauptstadt ermöglichte ihnen, die deutsch-polnischen Umbrüche an den Orten des Geschehens zu untersuchen. Der Breslauer Ring, die Synagoge zum weißen Storch, die Jahrhunderthalle oder das ehemalige Königsschloss waren einige der zahlreichen Besuchsorte, zu denen die Studierenden die historischen Hintergründe und ihre heutige Bedeutung diskutierten. Auf den ersten Blick historischer Umbrüche unverdächtig erscheint der Breslauer Ring in seiner historischen Pracht. Doch Fotografien aus den Jahren vor und nach 1945 offenbaren, dass viele der Gebäude erst beim Wiederaufbau nach Vorbildern aus dem frühen 18. Jahrhundert gestaltet wurden, bevor Breslau preußisch war. Zudem finden sich auf verschiedenen Giebeln, auch am Rathaus, seit dem Wiederaufbau Stilelemente, die vor allem aus Zentral- und Ostpolen bekannt sind. Die neuen polnischen Bewohner Breslaus verliehen der Stadt somit eine vertraute Symbolik. Das 1956 aus Lemberg überführte Denkmal des Theaterautos Aleksander Fredro ersetzt vor dem Rathaus das Denkmal für den preußischen König Friedrich Wilhelm III. Viele weitere solcher Orte boten den Studierenden – ausgestattet mit den notwendigen Informationen - Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart Breslaus.

Gruppe RUB Studienreise Breslau 2

Seit dem politischen Umbruch von 1989 besteht in der Stadt ein großes Interesse am gesamten deutsch-polnisch-jüdischen Kulturerbe. Den Umgang mit der lokalen Geschichte untersuchten die Studierenden auch in den beiden großen Dauerausstellungen „1000 Jahre Breslau" (Stadtmuseum) und „Breslau 1945-2016" (Institut für Erinnerung und Zukunft). Die Ausstellungen zeugen sowohl konzeptionell als auch inhaltlich von unterschiedlichen Zugängen zur lokalen Vergangenheit. Die schlesische Metropole bleibt ein spannendes Untersuchungsfeld zum Umgang mit der Geschichte. Den Seminarleiter Andrzej Michalczyk unterstützten an verschiedenen Besuchsorten neben dem Kulturreferenten auch die Dozenten der regionalgeschichtlich orientierten Breslauer Germanistik.

Kommende Veranstaltungen

am Samstag, den 27. April, 14:30-16:30 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

"Schaukelpferd und Zinnsoldaten. Kindheit und Jugend in Schlesien"
am Sonntag, den 28. April, 15:00-16:00 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

am Dienstag, den 30. April, 19:00 Uhr
Ort: Stiftung Haus Oberschlesien

am Samstag, den 04. Mai, 09:30 - 18:00 Uhr
Ort: Stiftung Haus Oberschlesien

Eine deutsch-polnische Kunstausstellung
am Sonntag, den 05. Mai, 15:00-17:00 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum



Kontakt

Anschrift:
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstraße 62
40883 Ratingen (Hösel)

Telefon:
+49(0)2102-9650

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