Wir bieten Praktikumsstellen für Studenten, bevorzugt aus den Fachbereichen Germanistik, Geschichte, Geographie, Kunstgeschichte und Volkskunde, an. Sie können mitwirken, u.a. bei
- ausstellungs- und bestandsbezogenen Tätigkeiten (Ausstellungsplanung, Objektrecherchen, Dokumentation, Korrespondenz, Bestandserschließung, Ausstellungsdidaktik)
- konzeptioneller Arbeit (Werbung, PR, kulturelles Rahmenprogramm)
- redaktionellen Vorhaben (Veröffentlichungen, Pressearbeit und Medienpräsentation)
Die Dauer des Praktikums beträgt mindestens fünf Wochen als Blockzeit. Eine Vergütung wird nicht gezahlt. Das Museum liegt verkehrsgünstig wenige Fußminuten von der S- Bahn-Station Hösel (Linie 6: Köln – Düsseldorf – Essen) entfernt.
Schriftliche Bewerbungen bitte an das Oberschlesische Landesmuseum, Bahnhofstr. 62, 40883 Ratingen oder per Mail.
Für Rückfragen können Sie uns erreichen unter Telefon 0 21 02/ 965-0 (965-256) oder per Mail an
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Wie sieht eigentlich ein Praktikum im Museum aus?
Bericht von Peter Gassner, Praktikant OSLM (19.04. – 28.05.2010)
Diese Frage ist sicher nicht so einfach und allgemeingültig zu beantworten. Die Beantwortung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Nach meiner Erfahrung gilt jedoch für Praktikanten im OSLM: wer Interesse und Einsatzbereitschaft mitbringt, kann in der Praktikumszeit tiefe und vielfältige Einblicke in die Museumsarbeit erhalten. Dabei bestanden meine Möglichkeiten zur Betätigung nicht nur aus Hilfsarbeiten, wie beispielsweise Kopieren oder Botengängen, die selbstverständlich auch dazu gehörten, sondern überwiegend aus kreativer und selbstständiger Arbeit. Meine Meinung war dementsprechend auch zu konzeptionellen und gestalterischen Dingen gefragt.
Nachdem sich das OSLM-Team von meiner Zuverlässigkeit überzeugt hatte, wurden mir eigene Projekte übertragen. So konnte ich entsprechend meines Studiums von Geschichte und Anglistik auf Lehramt an den Texten für die englische Version der OSLM-Homepage schreiben und als museumspädagogischen Anteil den „Gurkenpfad“ für die Daueraustellung und die aktuelle Sonderausstellung konzipieren. Auf Nachfragen erhielt ich bei allen Unklarheiten und Problemen die Hilfestellung der Mitarbeiter.
Mit Ausnahme des Direktors, der logischerweise an der Spitze des Teams steht, zeichnet sich das OSLM durch eine flache Hierarchie aus. Dadurch empfand ich die Arbeitsatmosphäre als sehr angenehm. Ich hatte viele Ansprechpartner, zumal die netten Kollegen bei der Arbeit ohnehin viel Wert auf Kommunikation legen.
Ob einem das Praktikum im OSLM Spaß bereitet, hängt sicher in erster Linie von den eigenen Interessen und dem Engagement ab. Nicht zuletzt hängt es davon ab, zu welcher Zeit man das Praktikum absolviert. Denn die anfallenden Aufgaben sind von anstehenden Ereignissen, wie z.B. einer Ausstellungseröffnung abhängig. Glücklicherweise konnte ich die Erfahrung von jeweils zwei Ausstellungsauf- und Abbauten machen. Ich konnte erleben, was hinter der Umsetzung einer solchen Ausstellung steht und fand es interessant in einer solchen Phase zu hospitieren. Wahrscheinlich lassen sich aber immer interessante Betätigungsfelder finden, die auf die eigenen Interessen und Fähigkeiten zugeschnitten sind. Das Praktikum im Oberschlesischen Landesmuseum hat Spaß gemacht und war eine gute Erfahrung für mich. Ich kann es daher für nachfolgende Praktikanten empfehlen.