Museumspädagogische Angebote für Kindergärten, Grundschulen und weiterführende Schulen
Im Rahmen der neuen Sonderausstellung „Herrenlos! Schlesische Klöster zwischen Aufhebung und neuer Berufung“ setzt sich das Oberschlesische Landesmuseum mit dem klösterlichen Leben auseinander. Hierfür wird das Museum optisch in ein Kloster verwandelt, inklusive eines eigenen Klostergartens. Über viele Jahrhunderte waren Stifte und Klöster zentrale Elemente des religiösen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Sie nahmen eine beachtenswerte Position an grundlegenden Entwicklungen, wie bspw. der Verbreitung der Schrift oder dem gezielten Umgang mit speziellen Heilmitteln, ein. Die traditionelle klösterliche Lebensweise wurde durch die Säkularisation, d.h. Aufhebung der Klöster, maßgeblich verändert.

Das museumspädagogische Programm richtet sich an alle Altersstufen. Mit dem Angebot möchten wir den Schülerinnen und Schülern die spezifische Lebensweise von Mönchen und Nonnen in den Klöstern sowie ihre besondere Rolle im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit vorstellen und sie in den gesellschaftspolitischen Diskurs einbetten.
Die unterschiedlichen Angebote eignen sich besonders für den Religions-, Geschichts- und Philosophieunterricht und können auf besondere Lerninhalte und Fragestellungen abgestimmt werden.
Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Kontakt Dr. Susanne Peters-Schildgen Elisabeth Janik BA
Museumspädagogisches Programm für Sekundarstufe 2
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Hier liegt der Fokus stärker auf der theoretischen Ausarbeitung des Säkularisationsbegriffs. Nach einer alters- sowie themenspezifischen Führung sollen erste Anzeichen der Modernisierungsentwicklung untersucht werden, die möglicherweise die Säkularisierung förderten. Das Ziel ist es, die Säkularisierung als etwas prozesshaftes zu verstehen.
Wahlweise bieten wir zwei praktische Einheiten an:
a) Säkularisation – eine historische Annäherung
Dabei soll die Bedeutung der Kirche und Klöster für die Entwicklung eines Landes (geistiges Leben, Bildungsstrategien, Bauwesen, Hospitalwesen, Armenfürsorge etc.) herausgearbeitet werden. In diesem Zusammenhang werden die Aspekte von Reformation und Gegenreformation beleuchtet. Gleichzeitig möchten wir die Bedeutung der Kirchen und Klostereinrichtungen in unserer heutigen Zeit diskutieren.
b) Ausgewählte Exponate erzählen Geschichten
Schüler wählen bestimmte Exponate aus der Ausstellung aus und führen eine eigenständige Recherchearbeit durch. Dabei helfen ihnen eine zuvor gezielt erarbeitete Fragestellung sowie ein bereits vorbereiteter Fragebogen.
(Zielgruppe: Klasse 9- 13; Dauer: 1 1/2 Stunden; Preis auf Anfrage)
Museumspädagogisches Programm für Grundschulen und Sekundarstufe1
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Dieses beinhaltet eine Einführung in das klösterliche und kirchliche Leben.
Zwei Themenkomplexe bilden das Grundgerüst des Programms:
a) Aufbau und Funktionen eines Klostersb) Alltagsleben der Mönche und NonnenDer schwerpunktorientierte Rundgang durch die Ausstellung bereitet die Schüler auf den folgenden praktischen Teil vor. Die damalige Schreibpraxis wird den Kindern vorgeführt, welche sie anhand von Feder und Tinte selbst ausprobieren. Ein weiteres Highlight ist die Kräuterkunde, die gerade in den Klöstern weite Verbreitung fand. Die Schüler lernen die Heilwirkung der heimischen Kräuter kennen.
(Zielgruppe: Klasse 1-8; Dauer: 1 1/2 Stunden; Preis auf Anfrage)