13.10. - 8.12.2019: 40 Jahre Club Ratinger Maler

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Written by Peters-Schildgen
08 October 2019
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Ratinger Maler Einladung S 1 


13. Oktober bis 8. Dezember 2019

Jubiläumsausstellung 40 Jahre Club Ratinger Maler

Mit der ersten Ausstellung 1979 in der Sparkasse Ratingen startete der Club und entwickelte sich kontinuierlich weiter. Viele Ausstellungen konnten in den Folgejahren gezeigt werden, aber auch zahlreiche andere Unternehmungen belebten das Clubleben: Tagesfahren, Museumsbesuche, mehrtägige und einwöchige Touren zu ehemaligen Künstlerkolonien, anderen Wirkungsstätten von Künstlern und zu konspirativen Orten oder Weltkulturerbestätten trugen zu einem gepflegten und harmonischen Miteinander bei.

Ratinger Maler webEs waren keine eingekauften Touren sondern von Clubmitgliedern geplante und eigenständig organisierte Aufenthalte, an die sich die Teilnehmer gerne erinnern. Vier Mitglieder sind seit dem Gründungsjahr dabei.

Der Club Ratinger Maler feiert sein 40-jähriges Bestehen im Rahmen einer Sonderausstellung im OSLM und blickt auf erfolgreiche Jahre zurück.

Das OSLM stellt aus Anlass des besonderen Jubiläums wieder einen Teil seiner Räume zur Verfügung und zeigt damit seine Verbundenheit mit dem Stadtteil und den Bewohnern der Stadt.

Die Exponate sind nicht unter einem Titel vereint, vielmehr soll das Wechselspiel von unterschiedlichsten Arbeiten, individuellen Auffassungen und Ausdrucksweisen der Künstler/innen in der Ausstellung zu einem Dialog führen. Die Künstler sind gefordert, Werke, die typisch für sie sind aus den letzten zwei bis drei Jahren auszuwählen, um diese in einer großen Ausstellung zu präsentieren. Eine Auswahl an Malerei, Zeichnungen, Bilderhauerarbeiten und Objekten bildet diese Vielfalt ab. Die Club-Mitglieder kommen aus verschiedenen EU-ländern, aus Kanada, Japan und den USA, allein das trägt zur Diversität bei und bereichert.

 

Eröffnungsprogramm am Sonntag, dem 13. Oktober 11.30 Uhr, im Haus Oberschlesien, Bahnhofstr. 71
Begrüßung und Blick auf die Clubgeschichte: Elfi Lütcke, Vorsitzende Club Ratinger Maler
Grußwort: Dr. Susanne Peters-Schildgen, stellv. Museumsdirektorin Oberschlesisches Landesmuseum
Grußwort und Eröffnung: Klaus Konrad Pesch, Bürgermeister der Stadt Ratingen
 
Kontakt:
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstr. 62
40883 Ratingen
Tel.: +49 (0) 21 - 02 96 52 0
E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Home: www.oslm.de
Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag, 11-17 Uhr
Geschlossen am 1. November 2019 (Allerheiligen)
 
Club Ratinger Maler Bertramsweg 22
40880 Ratingen
www.club-ratinger-maler.de


Beim Anklicken des Bildes oben öffnet sich die Einladung im PDF-Format.

8.07.18 - 10.05.20: Schaukelpferd und Zinnsoldaten

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Written by Wahlsdorf
21 March 2018
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familie brachman webSchaukelpferd und Zinnsoldaten. Kindheit und Jugend in Schlesien

8.7.2018 – 10.5.2020 
Sonderausstellung des Oberschlesischen Landesmuseums in Ratingen

Eröffnung: Sonntag, 8. Juli 2018, 15 Uhr

„Kindheit ist ein Film - der auf der Netzhaut des Auges abläuft - überbelichtet“
Horst Bienek, Gleiwitzer Kindheit, 1976

Als Erwachsener blickt man häufig verklärt auf die Kindheit zurück. Unbeschwert, sorglos und einfach sei damals alles gewesen. In der Tat war Kindheit anders. Das Leben vieler Kinder im 19. und 20. Jahrhundert war von harter Arbeit und auch strenger Erziehung in den ohnehin schwierigen Zeiten wie den beiden Weltkriegen, der Abstimmung, Flucht oder Vertreibung geprägt. Die freie Wahl der Schule, der Ausbildungsstätte oder der Gestaltung der freien Zeit hatten viele Kinder nicht. Sie wurden aufgrund der familiären Verhältnisse, der damit zusammenhängenden finanziellen Möglichkeiten oder auch der Religion schon in bestimmte Richtungen gedrängt. Kinder waren auch Arbeitskräfte oder unterstützten die Familie und den Familienhaushalt. Es galt als selbstverständlich, dass Kinder im Haus oder auf dem Hof mithalfen oder sogar in Fabriken oder Bergwerken arbeiteten, um so zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Hatten sie doch freie Zeit zur Verfügung, so bastelten sie sich selber Spielzeuge oder spielten mit den Nachbarskindern selbstausgedachte Spiele wie das „Klippespiel“ oder „Pinke-Spiel“, die in Schlesien besonders beliebt waren. Erst am Ende des 19. Jahrhunderts wurden Spielzeuge massenhaft hergestellt und zunehmend für Familien erschwinglich. Mehrere und verschiedene Spielzeuge zu besitzen war aber noch immer nur wenigen Kindern vorbehalten.

taufkarte webDie Ausstellung „Schaukelpferd und Zinnsoldaten. Kindheit und Jugend in Schlesien“ bietet ein Panorama dieser bewegten und facettenreichen Zeit, in der Kinder immer mehr als eigene Person wahrgenommen wurden. Die Kindheit wurde schließlich als eine Phase verstanden, in der Kinder beeinflusst und geformt werden können.

Geschlechtsspezifische Spielzeuge wie Puppen für Mädchen und Zinnsoldaten für Jungen dienten der Vorbereitung auf das spätere Leben. Auf „höheren Töchterschulen“ lernten die Mädchen Praktisches für ihre Rolle als Ehefrau und Mutter. Bei Jungen konzentrierte man sich auf den zukünftigen Beruf bzw. die weitere Ausbildung. Disziplin und Ordnung wurden bereits in der Schule vermittelt und auch durch körperliche Züchtigung durchgesetzt. Die oberschlesischen Schulen standen zudem vor einer besonderen Herausforderung, die bezeichnend für diese Region ist: Da sowohl polnisch- als auch deutschsprachige Kinder die Schulen besuchten, mussten die jeweiligen Schulsysteme darauf eingehen.  Bis heute ist die Religion ein wichtiger Teil des Alltags. In Schlesien lebten bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts Katholiken, Protestanten und Juden zusammen. Ihre unterschiedlichen Traditionen, Sitten und Bräuche prägten die Kindheit: Ob Taufe, Konfirmation oder Bar Mitzwa - in jeder Religion wird bis heute der Eintritt in die Gemeinde und die spätere Bekräftigung des Gemeindemitgliedes zu seinem Glauben gefeiert. Wie sich diese Bräuche verändert oder auch entwickelt haben, ist ein Teil dieser Ausstellung. Die Ausstellung spricht alle Generationen an. Kinderkleidung wie der Matrosenanzug, diverse Spielzeuge aus dem 19. und 20. Jahrhundert, ein nachgestelltes Klassenzimmer mit Schulbänken, verschiedene Kindermöbel oder Fotografien dokumentieren den Alltag der Kinder. Inder Zeit des Sozialismus gehörte dazu in zahleichen Familien der Maluch. Vollbepackt bis auf das Dach fuhr man mit ihm regelmäßig in den Urlaub. Viele Kindern erlebten in diesem Gefährt auch die Fahrt in die Bundesrepublik als Aussiedler oder Spätaussiedler. Einblicke in den früheren Alltag laden dazu ein, sich in die eigene Kindheit zurückzuversetzen, Vergleiche anzustellen und sich mit den eigenen Kindern oder Enkeln auszutauschen.

Angebote für Kinder familie bei der arbeit webund Schulen
Kindheit gestern und heute – unsere spannenden und lehrreichen Programme machen Ihren Unterricht lebendig, sorgen für einen unvergesslichen Kindergeburtstag, Aktionsnachmittag oder Sommerferien im Museum. Die aktuellen Angebote finden Sie auf unserer Homepage. Für alle Absprachen treten Sie bitte frühzeitig mit uns in Kontakt.( This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , Tel.: 0 21 02 - 96 50)

Schlesi-Rucksack für die ganze Familie
Mit dem Schlesi-Rucksack, den Sie an unserer Kasse kostenlos erhalten, können Sie die Ausstellung mit Ihrer ganzen Familie erleben. In dem Rucksack befinden sich Aufgaben, die Sie auf spielerische oder auch auf kreative Weise lösen sollen und werden so gleichzeitig durch die wichtigsten Stationen der Ausstellung geführt.

Begleitpublikation
Oberschlesisches Landesmuseum (Hrsg.): Schaukelpferd und Zinnsoldaten. Kindheit und Jugend in Schlesien, Ratingen 2019 (Schriften der Stiftung Haus Oberschlesien, Band 7). 66 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Die Publikation kann zum Einführungspreis von 5 EUR im Oberschlesischen Landesmuseum erworben werden. Weitere Informationen zum Begleitbuch finden Sie hier.

Nächste öffentliche Sonntagsführung:

Sonntag, 24.11.2019, 15 Uhr
Preis pro Person: 6 Euro inkl. Eintritt

Nach der Führung bieten wir im Museumscafé Kaffee und frisch gebackenen Kuchen an. Dazu ist eine Anmeldung erforderlich: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder Tel.: 0 21 02 - 96 50. Der Preis beträgt 10 Euro
pro Person (inkl. Eintritt, Führung, Kaffee und Kuchen)

Weitere Termine
Sonntag, 23.10.2019, 11-18 Uhr

Herbstmarkt mit Eröffnung der Ausstellung „40 Jahre Ratinger Maler“. Im Rahmen des ganztägigen Herbstmarktes gibt es ein kulturelles Rahmenprogramm mit einer Führung durch die Kindheits-Ausstellung um 16 Uhr.

Hier gibt es den Flyer zur Ausstellung als PDF-Datei.

Bilder:
Bild oben und unten: Sammlung Museum in Rybnik
Bild Mitte: Sammlung Schlesisches Museum in Troppau
Einleitungsbild:  Sammlung Jüdisches Historisches Museum in Amsterdam


Partner der Ausstellung

logo-haus

Das OSLM wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Permanent Exhibition

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01 March 2012
Hits: 6945

dauerausstellungThe permanent exhibition focuses on culture and history of Upper-Silesia. The three main topics are:

"Upper-Silesia before Industrialization"

"Upper-Silesia and Industry"

"Upper-Silesia in the 20th Century Politics"

The first part of the exhibition is about culture and history of Upper-Silesia before industrialisation. The central point is the German legal settlement since the 13th century which influenced towns as well as rural areas. It was authorized by the Silesian Piasts, a collateral branch of the Polish royal dynasty. Later they allied with the kingdom of Bohemia. As a result, Upper-Silesia became a member of the Holy Roman Empire of German Nation since the middle of 14th century. The House of Habsburg inherited Bohemia. In the 18th century, the Prussian king Friedrich II conquered the largest part of Silesia. Only a small part of Upper-Silesia stayed in possession of Austria.

The second part of the permanent exhibition deals with industrial history of Upper-Silesia, especially with mining as well as extractive metallurgy and metal working. In this context parallels may be drawn to the Ruhr area. The most important industrial managers are introduced – at first the aristocracy as a special characteristic of Upper-Silesian industry – then the Prussian state, civil entrepreneurs and increasingly stock corporations. Historical industrial pictures show how mining and industry developed and how they were perceived. The importance of the railway as a means of transport to the markets and as employer for the industry becomes apparent. Agriculture and its connection to the industry are also depicted followed by impressions of the field of work with links to social problems. Every day life in the Upper Silesian industrial area is represented by typical objects, giving an insight in the deep sense of peoples’ devoutness, as well as topics like family life, school, clubs and sociability.

The third section of the permanent exhibition is about Upper-Silesia caught between the international politics: as a bone of contention between Germany and Poland, as a scene of the German invasion in Poland and the unleashing of World War II and as a place of Nazi crimes in Auschwitz. During that time, the province of Upper Silesia was extended by annexation. The disaster of National Socialism ultimately resulted in flight, expulsion and evacuation of many inhabitants. Personal documents give an insight into historical events and their influence on peoples’ fates. The exhibition ends with a forecast, hopefully expecting a peaceful co-existence of Poles and Germans, who remained in Upper-Silesia as a visible sign of Europe's coming together.

The new basement exhibition is related in detail to the history of mining in Upper Silesia. The visitor can see a recreated mining tunnel section with a coal wagon, a rail section, as well as exhibits illustrative of the mining, the daily routine and miners’ culture and customs in Upper Silesia.

Worth mentioning are also beautiful examples of typical Upper Silesia coal carvings. The "black gold" is compared to the "white gold". These are important objects from the museum’s faience and porcelain collection. The production of faience, which is distinguished by its dark shards of pottery from the white porcelain, is conveyed descriptively. There are also objects from the Krister porcelain manufactory in Waldenburg, the Königszelt porcelain factory as well as use and luxury items made in the Tillowitz porcelain manufactory.

The permanent exhibition allows systematic and comparative access – for example in the museum's pedagogic program – with topics like "migration", "home", "ethnic cleansing", "foreigners" and "comparative industrial history".

Comming Events

Sommerferienprogramm - Baumeister gesucht!
am Dienstag, dem 06. August, 14-17 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Sommerferienprogramm - Ferien früher und heute
am Dienstag, dem 13. August, 14-17 Uhr

Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Sommerferienprogramm - Aquarell-Workshop
am Dienstag, dem 20. August, 14-17 Uhr

Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

am Sonntag, dem 25. August, um 15 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum



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