28.04. - 27.10.2013 - Das Vaterland ist frey

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Written by Peters-Schildgen
13 November 2012
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eisen gold200 Jahre antinapoleonische Befreiungskriege

Den thematischen Schwerpunkt 2013 bildet die große Sonderschau „Das Vaterland ist frey“ – 200 Jahre Befreiungskriege", Eröffnung: 28.4.2013, 15 Uhr). Schirmherr der Ausstellung ist Staatsminister Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien. Ausgehend von den Verhältnissen am Ende der friderizianischen Zeit werden die Entwicklungen der napoleonischen Ära sowie die unterschiedlichen Sichtweisen darauf gezeigt. Der Fokus liegt dabei auf der Region Schlesien und den Impulsen, die 1813 von dort ausgingen. Zeitlich behandelt die Ausstellung die Ereignisse von der napoleonischen Eroberung Preußens 1806/07 bis zur Abdankung Napoleons und der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress im Jahr 1815. Zahlreiche herausragende Exponate in- und ausländischer Leihgeber veranschaulichen diese Zeit des Auf- und Umbruchs.

Den Ausstellungsflyer finden Sie hier als PDF-Datei.


BEGLEITANGEBOTE

Öffentliche Führungen
mit wechselnden Schwerpunkten
• So, 12. Mai um 15 Uhr (Internationaler Museumstag)
Es führt Museumsdirektor Dr. Stephan Kaiser mit Hinweisen zu Konzeption und besonderen Leihgaben.
• So, 9. Juni um 15 Uhr
• So, 14. Juli um 15 Uhr
• So, 25. August um 15 Uhr
• So, 22. September um 15 Uhr
• So, 27. September (Museumsnacht)
• So, 6. Oktober um 15 Uhr


Begleitveranstaltungen

Jahrestagung der Stiftung Kulturwerk Schlesien „Schlesien und die Befreiungskriege, Geschichtspolitik und Erinnerungskultur“ vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 in Würzburg
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Tagung
der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus „1813 – Die Befreiungskriege: Geschichte und Erinnerung“ vom 5. bis 7. Juli 2013 in Königswinter
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Programm und Hinweise für Tagungsteilnehmer

Tagung
des Fördervereins Europa Begegnungen e. V. „Schlachten und Befestigungen. Die Situation vor der Völkerschlacht bei Leipzig“ vom 24. bis 25. Mai 2013 in Torgau/Elbe.
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Programm der Tagung

Jubiläumsfeierlichkeiten
„200 Jahre Völkerschlacht bei Leipzig – Lieberwolkwitz 2013“ vom 12. bis 21. Oktober 2013 in Leipzig Liebertwolkwitz.
Termine und weitere Informationen

Museumspädagogik

Zur Ausstellung „Das Vaterland ist frey“ bietet das OSLM wieder spannende und lehrreiche museumspädagogische Programme für alle Altersgruppen an.

Für Kinder / Kindergarten:
• Kaiser, König und Prinzessin: Leben wie im Märchen?

Für Kinder / Grundschule:
• Mächtig und schön: Napoleon und Luise von Preußen
• Kleine Tiere im großen Krieg: Flöhe, Läuse und Co.

Für Jugendliche / Oberstufe:
• Was ist Freiheit?

Termine und weitere Informationen auf www.oslm.de
und unter 0 21 02 - 965 233

Bericht zur Ausstellung im WDR5 Osteuropa-Magazin vom 28.04.2013:

Click to download in MP3 format (2.65MB)

Weitere Informationen zur Sendeung



21.04.2013 - 14.07.2013 - Grenzgänger zwischen Deutschen und Polen

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Written by Peters-Schildgen
13 November 2012
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AusweiseVom 21. April bis zum 14. Juli 2013 präsentiert das OSLM die Sonderausstellung „Grenzgänger. Erzählte Zeiten, Menschen, Orte“. Das Projekt initiierte das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit (HdPZ). Die erweiterte Präsentation veranschaulicht mit vielen Informationen und Quellenmaterial die Erfahrungen der Oberschlesier mit der Teilung des Landes in den Jahren 1922 bis 1939. Diese Epoche ist ein wichtiges Element der historischen Erinnerung. Die Stiftung Haus Oberschlesien unterstützte die Herausgabe des Begleitbuchs zur Ausstellung aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Buch ist zum Preis von 20 EUR (inkl. Versand) beim OSLM erhältlich.

Permanent Exhibition

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Written by Wons
01 March 2012
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Dauerausstellung

Die Dauerausstellung hat die Kultur und Geschichte Oberschlesiens zum Thema. Textilbahnen mit oberschlesischen Bildmotiven begleiten den Aufstieg ins Obergeschoss. Sie sind so ausgewählt, dass sie auf die drei Hauptthemen der Dauerausstellung vorbereiten:
  • 1„Oberschlesien vor der Industrialisierung”,
  • 2 „Oberschlesien und die Industrie”,
  • 3„Oberschlesien in der Politik des 20. Jahrhunderts”.

Im Vorraum der Dauerausstellung angekommen, bietet sich ein Überblick über alle drei Bereiche, die sich wie Bühnen dem Treppenhaus und damit dem Betrachter öffnen. Mit hellen Zwischenwänden, mit Glas, Metall und Textil sind Raumteiler geschaffen, die die Objekte ebenso wie zugeordnete Vitrinen präsentieren. Der Innenarchitekt Bernhard Denkinger aus Wien hat mit seiner Gestaltung die vom Museum vorgegebene inhaltliche Aussage und die Objekte gut zur Geltung gebracht; zudem wird der gewollte Eindruck von Transparenz, Offenheit und Nüchternheit vermittelt, der Emotionen zugunsten historischer Aufklärung vermeidet.

In einem „Prolog” werden die Prinzipien und Grundlagen der Dauerausstellung dargelegt, besonders die Herkunft der Sammlung: Sie besteht zu einem großen Teil aus Stiftungen der Oberschlesier, die ihre Erinnerungsstücke dem Oberschlesischen Landesmuseum zur Verfügung gestellt haben, damit Oberschlesien nicht vergessen wird. Erinnerungen werden in der Dauerausstellung zu einer kulturgeschichtlichen Darstellung verarbeitet.

Der erste Ausstellungsabschnitt handelt von der Kultur und Geschichte Oberschlesiens vor der Industrialisierung. Im Mittelpunkt steht die deutsch-rechtliche Siedlung seit dem 13. Jahrhundert, die Stadt und Land geprägt hat. Sie wurde von den schlesischen Piasten, einer Nebenlinie des polnischen Königshauses, veranlasst. Sie schlossen sich bald dem Königreich Böhmen an, wodurch Oberschlesien seit der Mitte des 14. Jahrhunderts mittelbar zum Glied des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wurde. Erbe Böhmens wurde das Haus Habsburg. Im 18. Jahrhundert eroberte der preußische König Friedrich II. den größten Teil Schlesiens; nur ein kleiner Teil Oberschlesiens blieb bei Österreich.

Der zweite Abschnitt gilt der Industriegeschichte Oberschlesiens, besonders dem Bergbau und der Metallgewinnung und -verarbeitung. Hierbei werden Vergleiche mit dem Ruhrgebiet möglich. Vorgestellt werden die Träger der industriellen Entwicklung – zunächst der Adel als eine Besonderheit der oberschlesischen Industrie –, dann der preußische Staat, bürgerliche Unternehmer und zunehmend Aktiengesellschaften. Historische Industrieansichten zeigen, wie Bergbau und Industrie sich entwickelt haben und wie sie wahrgenommen wurden. Die Bedeutung der Eisenbahn als Transportmittel zu den Märkten und als Auftraggeber für die Industrie wird erkennbar. Anschaulich gemacht wird die Landwirtschaft und ihre Verbindung zum Industriegebiet. Es folgen Einblicke in die Arbeitswelt und Hinweise auf soziale Probleme. Zum oberschlesischen Alltag – auch in der Industriegesellschaft – gehörten eine tief empfundene Volksfrömmigkeit ebenso wie die Bereiche Familienleben, Schule, Vereine und Geselligkeit, die in typischen Zeugnissen sichtbar werden. Einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung Oberschlesiens leisteten die Juden.

Im dritten Abschnitt wird dargestellt, wie Oberschlesien im 20. Jahrhundert in das Spannungsfeld der internationalen Politik geriet: als Zankapfel zwischen Deutschland und Polen, als Schauplatz des deutschen Angriffs auf Polen und der Entfesselung des Zweiten Weltkriegs und nationalsozialistischer Verbrechen in Auschwitz in der durch Annexion vergrößerten Provinz. Dies mündete in Flucht, Vertreibung und spätere Aussiedlung vieler seiner Bewohner, verbunden mit dem Problem ihrer Eingliederung im Westen. Einige zu typischen Lebensläufen zusammengestellte Lebensdokumente zeigen, wie die Zeitereignisse in die Schicksale einzelner Menschen eingegriffen haben. Die Ausstellung schließt mit dem hoffnungsvollen Ausblick, dass im Zeichen des zusammenwachsenden Europa in Oberschlesien verbliebene Deutsche und Polen friedlich zusammenleben.

Ein eigener Bereich ist dem Dichter Joseph von Eichendorff (1788 – 1857) gewidmet. Dort vermittelt die Sammlung der im Haus ansässigen Eichendorff-Gesellschaft e.V. einen umfassenden Einblick in sein Leben und Werk wie auch in seine Wirkung bis heute.

Die im wesentlichen chronologisch aufgebaute Ausstellung ist – z.B. im museumspädagogischen Zugriff – durch systematische und vergleichende Fragen nutzbar, so etwa die Themen „Migration”, „Heimat” und „ethnische Säuberung”, „Fremde”, „vergleichende Industriegeschichte”.

Comming Events

Internationaler Museumstag - Öffentliche Führung
am Sonntag, 12. Mai um 15 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Öffentliche Führung
am Sonntag, 9. Juni um 15 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Konzert: Beethoven-Abend
am Sonntag, 30. Juni um 17 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

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Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstraße 71
40883 Ratingen (Hösel)

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+49(0)2102-965-0

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