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Dr. theol. Gregor Ploch trat 2008 als erster Wissenschaftlicher Volontär beim OSLM ein. Seit 2010 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Schwerpunkt grenzüberschreitender Aktivitäten. Im oberschlesischen Rybnik geboren, absolvierte er sein Studium der katholischen Theologie und Kirchengeschichte in Münster, Salzburg und schloss es in Wien 2008 mit der Dissertation ab. Zudem ist er geprüfter Übersetzer aus dem Polnischen. Im Forschungsbereich Geschichte Schlesiens in der Neuzeit und Zeitgeschichte konnte er sich besonders mit konfessionellen Aspekten befassen. Seine Arbeit handelt über katholische Vertriebene aus Schlesien, den polnischen Episkopat und die gesellschaftspolitisch-pastorale Lage in Oberschlesien bis 1989. Die weiteren Forschungsschwerpunkte von Dr. Ploch liegen in der Geschichte Oberschlesiens im 19./20. Jahrhundert. Dabei schaut er besonders auf die heutigen polnisch-tschechischen Grenzgebiete. Die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit dorthin kann er aus deutscher Warte und für das OSLM akzentuieren. Bisheriger Höhepunkt seiner Museumsarbeit war das Kuratieren der Sonderausstellung zur Aufhebung der schlesischen Klöster 1810 unter dem Patronat von vier Erzbischöfen aus Deutschland, Polen und Tschechien im Jahre 2010. Eine zweisprachige Version der Präsentation wird 2011 im ehemaligen Zisterzienserkloster im oberschlesischen Rauden/Rudy bei Ratibor gezeigt. |