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Guter Start 2012 und Dankeschön

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Führung durch die Sonderausstellung "Schlossgeschichten. Adel in Schlesien"Das neue Jahr 2012 wird nun schon zur vertrauten Realität. Mit den besten Wünschen begleiten möchte auch das OSLM-Team. Die Finissage zur Adels-Ausstellung mit über 100 Gästen bot dafür am Sonntag, 8.1.2012, einen guten Rahmen.

Bei den Führungen ließen sich letztmalig die kostbaren Exponate bestaunen und die verschiedenen Geschichten zu der frühreren Adelswelt vernehmen. Direktor Dr. Stephan Kaiser erzählte von den Besitzgrößen, der Ertragskraft schlesischer Landgüter und dem Rollenverständnis der Gutsbesitzer. Kurator Dr. Ploch zielte auf das Selbstverständnis des Adels und den heutigen Umgang mit diesem historischen Erbe bei den OSLM-Partnern in Polen und Tschechien ab.

An diesem Tag wurde zudem im Rahmen einer Feierstunde Ministerialrat Johannes Lierenfeld verabschiedet. Mehr als zehn Jahre war er als Zuwendungsreferent für die Landesförderung des OSLM zuständig. In dieser Zeit und quasi unter seiner Aufsicht hat sich das Museum vielfältige Wirkungsfelder erschlossen, für die grenzüberschreitende Arbeit weitergehend geöffnet und insgesamt erfolgreich zeitgemäß positionieren können. Eine Reihe von Weggefährten waren gekommen, so Direktor Dr. Wolfgang Keßler von der Martin Opitz-Bibliothek aus Herne. Verabschiedung von Johannes LierenfeldKurze Dankesworte sprachen auch Direktor Dr. Winfried Halder von der Stiftung Gerhart Hauptmann-Haus in Düsseldorf sowie der Vizepräsident des Vereins Haus Schlesien in Königswinter und langjährige Direktor der Stiftung Haus Oberschlesien, Dr. Albrecht Tyrell. Besondere Überraschung bot die Landmannschaft der Oberschlesier (LdO) mit NRW-Landesvorsitzendem Eberhard Bullmann und Bundesvorsitzender Klaus Plaszczek, die Johannes Lierenfeld für die lange Verbundenheit mit der Goldenen Ehrennadel der LdO auszeichneten.

Nachdem die Lichter der Ausstellung nun erloschen sind, beginnt der Umbau zur großen Friedrich-Ausstellung. Wie das Museum einst als Museum im Werden sich begriff, so ist auch in den folgenden Wochen der Besuch spannend, weil die Gastausstellung aus Beuthen noch einzigartige Schätze bietet und zugleich der offenen Blick in den Ausstellungsaufbau die preußische Welt Friedrichs II. schon aufscheinen lässt.


 

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