Es kann jedem und es kann immer passieren. Ob Brand oder Wasserschaden, schnell kann es zu einem größeren Notfall kommen. Das Oberschlesische Landesmuseum besitzt gewichtige Sammlungen und nimmt laufend große Ausstellungen vor. Wie ein optimaler Schutz aussieht, das beschäftigt die Museumsleitung seit längerem. Um nun die Museumsmitarbeiter in der Handhabung der Feuerlöschgeräte in den Dienstgebäuden zu unterweisen, hatte Volontärin Charlotte Dietrich eine Übung angesetzt. Die örtliche Berufsfeuerwehr kam mit Übungsgerät und unterrichtete zuerst über die verschiedenen Löschmittel. Dann bekamen alle einen Handfeuerlöscher und gingen ein Gasflammenfeuer an.
Ob nun weiterer oder näherer Angriff, am Ende stand die Zufriedenheit, durch beherztes Eingreifen einen möglichen Entstehungsbrand löschen zu können. Für Museumsdirektor Dr. Stephan Kaiser war damit das Übungsziel erreicht: „Wir müssen uns mit Notfallsituationen auseinander setzen. Mit Übung und durch geeignete Absprachen arbeiten wir den professionellen Rettungsdiensten zu. Das ist zu unserem unmittelbaren Nutzen.“ Im Rahmen der Maßnahmen des Notfallkonzeptes wird sich das Oberschlesische Landesmuseum zukünftig auch mit anderen vorbeugenden und Selbstschutzmaßnahmen befassen. Denn gut gerüstet für die Zukunft zu sein, heißt auch Gefahren rechtzeitig zu begegnen.
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