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Kulturstaatsminister Bernd Neumann besuchte das Oberschlesische Landesmuseum

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besuch neumann 038Am 28. April 2010 besuchte der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) das Oberschlesische Landesmuseum und die Stiftung Haus Oberschlesien. Mit diesem Besuch verschaffte sich der Minister einen persönlichen Eindruck von den Aufgaben und der Arbeit in Ratingen. Der moderne Museumsbau war aus Bundesmitteln errichtet worden. Dann übernahm das Sitzland Nordrhein-Westfalen wieder die gesamte Förderung. Geprägt wird das Museum durch die öffentlichkeitswirksamen Ausstellungen. Gerade ging die imposante Luftfahrtschau zu Ende. Da steht schon die Präsentation schlesischer Klöster an, zu der nun Leihgaben aus Deutschland, Österreich, Polen und Tschechien eintreffen. In Ratingen traf Minister Neumann also auf eine moderne, innovative und aktive Einrichtung. Erfolgreich als Landesmuseum tätig zu sein, heißt, kreativ den gesetzlichen Rahmen kultureller Förderung auszufüllen.

Der Minister wurde von seinem Referatleiter für die Museumsbelange, Dr. Thomas Lindner, begleitet. An dem Rundgang nahmen der Bundestagsabgeordnete Peter Beyer (CDU), Ministerialrat Johannes Lierenfeld aus der NRW-Staatskanzlei und Dirk Tratzig als Kulturdezernent der Stadt Ratingen teil. Klaus Plaszczek und Heinz Stronczyk vom Vorstandes der Trägerstiftung begrüßten den Gast. Als gebürtige Oberschlesier erklärten sie dem Minister auf dessen Frage genau die Unterschiede zwischen Niederschlesien und Oberschlesien. Bernd Neumann sind viele Teilaspekte bestens vertraut. Als gebürtigem Elbinger kennt er die Zuordnungsprobleme, weil seine territorial westpreußische Heimatstadt auch zeitweise administrativ-politisch zu Ostpreußen gehörte. Stiftungsdirektor und Museumsleiter Dr. Stephan Kaiser übernahm es, die Gäste durch das Museum zu führen. Den Minister interessierten Details der wechselhaften oberschlesischen Geschichte im 20. Jahrhundert.

besuch neumann 085Der Erfahrungsaustausch ging somit vom schicksalhaften Erlebnis aus und richtete sich auf zukunftsgewandten Lösungsansätze. Für den Minister wurde in dem entspannten Besuch deutlich, welche große internationale Handlungsbreite sich mit und in Oberschlesien auftut. Dem Land Nordrhein-Westfalen dankte er, dass es diese Arbeit durch finanzielles Engagement ermöglicht. Mit Projetkförderungen des Bundes sollen einzelne Vorhaben nach Möglichkeit ebenfalls weiterhin unterstützt werden.

Nach dem Rundgang trug Bernd Neumann sich ins Gästebuch des Oberschlesischen Landesmuseums ein. Bei Kaffee und schlesischem Mohnkuchen ließ man die Impressionen Revue passieren. Spätestens als es zur Mentalität und Sprache kam, als Klaus Plaszczek und Heinz Stronczyk auf Wunsch des Ministers das „Oberschlesien-Lied“ anstimmten, war das Eis gebrochen. Der Minister reiste froh gestimmt und mit vielen neuen Eindrücken nach Berlin zurück.

 

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