Praktikumsbericht von Matthias Naczynski (2010)

08 May 2012 Hits: 16103
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Praktikanten gelten in der heutigen Zeit gerne mal als Zubereiter von koffeinhaltigen Heißgetränken, deren Hauptbestandteil aus gemahlenen und zuvor gerösteten Kaffeebohnen besteht. Gilt dies auch im Falle eines Praktikums beim Oberschlesischen Landesmuseum? Nein.

Ehrlich gesagt darf ich sogar behaupten, kein einziges Mal Kaffee gekocht zu haben. Vielmehr wurde meine Hilfe bei der Vorbereitung von Präsentationen, im Auf- und Abbau des Messestandes in Rheinberg, beim Aufstellen von Exponaten sowie dem Fotographieren von Ausstellungen benötigt. Und dies sei auch nur eine Auswahl. Sollten Fragen aufgekommen sein - schlussletztlich haben wohl die wenigsten etwa an einem Aufbau eines Messestandes mitgewirkt - stand immer ein Kollege oder eine Kollegin mit einem offenen Ohr bereit. Ein gutes Beispiel für die freundliche Atmosphäre, die untereinander herrscht. Aber auch umgekehrt wurde auf meine eigene Meinung etwa zum Aufbau einer Ausstellung Wert gelegt, was das Gefühl, wirklich ein Teil des Teams sein, verstärkt hat. Wer also das Interesse und die Lust hat im OSLM zu arbeiten, dürfte die Zeit im Museum sicherlich in guter Erinnerung behalten - genauso wie ich.