OSLM-Luftfahrtausstellung zu Gast in Szymanów bei Wrocław

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Napsal/a Lesniewski
24. leden 2018
Zobrazeno: 3108

Schädelspalter1


Die polnischsprachige Version Ausstellung "Adler über Schlesien. Ereignisse und Pioniere der Luftfahrtgeschichte" wirdvonMai bis August 2018 im Aeroklub Wrocławski präsentiert. In dieser Zeit finden mehrereVeranstaltungen desAeroklubs auf dessen Gelände bei Wrocław statt, die Luftfahrtfans auf keinen Fall verpassen dürfen!


Die wichtigsten Veranstaltungen:

- Segelflugweltmeisterschaft

- polnische Fallschirmmeisterschaft

- polnische Flugmeisterschaft

- Familienfest


Genaue Termine werden bald auf der Internetseite des Aeroklubs bekannt gegeben.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Tafelausstellung "175 Jahre Eisenbahn in Schlesien" ab 24.1.2018 in Rybnik

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Napsal/a Lesniewski
22. leden 2018
Zobrazeno: 3444

Januar – März 2018
175 Jahre Eisenbahn in Schlesien / 175 lat kolei na Śląsku
Museum in Rybnik / Muzeum w Rybniku

Und der Zug rollt weiter… Unsere Sonderschau zu Schlesiens Bahnwelten als Tafelausstellung in polnischer Sprache wird ab 24. Januar im Museum in Rybnik für alle Besucher zugänglich.

175 lat plakat maly

Nächster Halt nach der Station in Rybnik ist das Museum der Schlesischen Aufstände (Muzeum Powstań Śląskich) in Świętochłowice. Dort wird die OSLM-Sonderschau ab Mai 2018 zu sehen sein.


Interessenten finden hier nähere Informationen.
Weitere Informationen zum Ausstellungsort gibt es hier.

Melchior Grossek bis 9. Dezember im Historischen Museum Kattowitz

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Napsal/a Mehring
13. březen 2014
Zobrazeno: 508

Das Historische Museum Kattowitz zeigt vom 08.11. bis zum 09.12. 2018 die OSLM-Ausstellung "Scherenschnitte und Druckgrafik von Melchior Grossek".

Grossek Fliegerjagd „Wie der Priester von der Kanzel durch das Wort, so soll der Künstler von den Wänden durch das Bild dem Volke predigen. Für beide Prediger lautet der Auftrag: lehret alle Völker.“
Dieser Leitgedanke prägte das geistliche und künstlerische Wirken von Melchior Grossek (1889 – 1967) gleichermaßen. Er verstand sich in erster Linie als Priester und Seelsorger. Doch Zeit seines Lebens drückte er sich auch durch die Kunst aus. Das Oberschlesische Landesmuseum zeigte 2010/11 erstmals einen Querschnitt durch das vielseitige künstlerische Werk dieser bemerkenswerten Persönlichkeit. Nachdem die Ausstellung auch in Grosseks Wahlheimat Berlin, im Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt und dem Bonifatiushaus in Fulda sowie im Bildungszentrum des Bistums München und Freising gezeigt wurde, ist ein Teil der Ausstellung nun auch im Sauerland zu sehen.

Melchior Grossek wurde 1889 in Bralin im ehemaligen Kreis Groß-Wartenberg (heute: Woiwodschaft Großpolen) geboren. Er studierte katholische Theologie in Breslau und begann gleichzeitig eine künstlerische Ausbildung an der dortigen Kunstakademie bei dem bekannten Künstler Heinrich Tüpke. 1913 kam er unmittelbar nach seiner Priesterweihe als Kaplan nach Berlin. Unterbrochen wurde der Aufenthalt in Berlin durch seine weitere künstlerische Ausbildung in München, Aachen und Bonn von 1920 bis 1922. 1924 trat Grossek seine erste Pfarrstelle in Berlin-Friedrichshagen an. Von 1938 bis zu seinem Ruhestand 1964 war er Pfarrer in der Gemeinde Heilige Familie in Berlin-Lichterfelde.

grossek zeppelin1923 erschien Grosseks bedeutendstes und zentrales künstlerisches Werk: „Gestalten des Todes. Ein Totentanz des Weltkriegs“. Er widmete diese aus 15 Blättern bestehende Scherenschnittreihe seinen beiden Brüdern, die im Ersten Weltkrieg gefallen waren. Der Totentanz ist ein im späten Mittelalter sehr populärer Kunsttypus. In seinen Anfängen wurde er wohl in der Folge der im 14. Jahrhundert ganz Europa heimsuchenden Pest geschaffen. Der Betrachter wird an die eigene Sterblichkeit erinnert und ermahnt, seine christlichen Gebote und sozialen Pflichten zur Erlangung des ewigen Lebens zu erfüllen. Der Erste und Zweite Weltkrieg veranlassten im 20. Jahrhundert viele Künstler, Motive aus dem Totentanz wieder aufzunehmen, oder eigene Werke entsprechend zu benennen. In Grosseks Totentanz bestimmt der erfindungsreiche und gierige Knochenmann das Geschehen auf den Kriegsschauplätzen der Welt. In schauriger Eindringlichkeit werden dem Betrachter die Schrecken des Krieges vor Augen geführt. Dieser Zyklus ist Klage und zugleich Protest gegen das Böse, das allgegenwärtig scheint. Vorgesehen war eine Fortsetzung um zwei weitere Mappen zu je 15 Tafeln, die jedoch nie erschienen sind.

Melchior Grossek lässt sich am ehesten dem Berliner Expressionismus zuordnen. Dieser hatte seinen Höhepunkt bereits überschritten, als Grossek künstlerisch tätig wurde. In erster Linie ist sein Werk aber ein Ausdruck eines christlichen Bekenntnisses.

31.10.-31.12.2017: 175 Jahre Eisenbahn in Schlesien

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Napsal/a Peters-Schildgen
16. listopad 2017
Zobrazeno: 4137

Eisenbahn WSA in Lauban web31.10. - 31.12.2017
175 Jahre Eisenbahn in Schlesien / 175 lat kolei na Śląsku
Regionalmuseum in Lauban / Muzeum Regionalne w Lubaniu

Und der Zug rollt weiter… In Ratingen ist die große Sonderschau zu Schlesiens Bahnwelten noch bis zum 27. Mai 2018 zu sehen. Jetzt gibt es dazu auch eine Tafelausstellung in polnischer Sprache, die am 31. Oktober im Regionalmuseum in Lauban von OSLM-Direktor Dr. Stephan Kaiser eröffnet wurde. Die Ausstellung nimmt den Besucher mit auf eine spannende Zeitreise durch die 175-jährige Geschichte der Eisenbahn in Schlesien. Vielfältige Facetten der Eisenbahngeschichte und bahntypische Zeugnisse werden vorgestellt. Der Aufbau der Ausstellung ist modular und setzt sich aus drei Teilen zusammen: Generelle Themenerklären den Bahnbetrieb früher und heute. Die zweite Gruppe von Tafeln präsentiert historische Bahngesellschaftenund in der dritten Gruppe werden exemplarisch schlesische Bahnknotenpunkte vorgestellt.Bahngeschichte wird oftmals detailbesessen betrachtet. So wichtig für Spezialisten die Einzelaspekte sind, geht es hier in erster Linie um gesamtheitliche Informationen. Mit der mehrjährigen Kampagnelenkt das Oberschlesische Landesmuseum den Blick auf die Bahnwelt in Schlesien. Ein Ziel ist es, durch die Informationen den Bahnreisenden für dieses Thema zu sensibilisieren und somit Wertschätzung für den Erhalt historisch wertvoller Substanzund vorsichtige Erneuerung zu schaffen.
Die Ausstellung in Ratingen wurde durch die finanzielle Hilfe des deutschen Kulturministeriums ermöglicht. Zur polnischen Fassung hat die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Warschau dankenswerterweise beigetragen.

Das Eisenbahnwesen hatte stets eminent große Bedeutung für die Mobilität in den schlesischen Landesteilen. Der Schienenverkehr gewinnt dort wieder zunehmend an Attraktivität. Die drei schlesischen Regionalverkehrsunternehmen bieten für eigene Erlebnisse gute Voraussetzungen.  Sie und das OSLM laden herzlich zu einer Reise nach sowie durch Schlesien ein. Nächster Halt nach der Station in Lauban ist das Museum in Rybnik. Dort wird die OSLM-Sonderschau ab dem 24. Januar 2018 zu sehen sein. Begleitend zur Ausstellung gibt es eigene Publikationen des Oberschlesischen Landesmuseums sowie ein Gesellschaftsspiel.
Interessenten finden hier nähere Informationen.
Weitere Informationen zum Ausstellungsort gibt es hier.

Schlossgeschichten ab November 2017 in Karlsruhe

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Napsal/a Mehring
21. leden 2014
Zobrazeno: 6942

Wappenkartusche Ab dem 10. November zeigt das Roncalli Forum in Karlsruhe die Ausstellung "Schlossgeschichten - Adel in Schlesien"

Zur Ausstellung ist auch ein informativer und reich bebilderter Begleitband erschienen, der entweder beim Ausstellungsbesuch erworben werden kann oder auch über das Oberschlesische Landesmuseum zu beziehen ist.


Adel in Schlesien
Glanzvolle Schlösser, fürstliche Tafeln und ausschweifende Feste; illustre Gesellschaften, prächtige Jagden und fantastische Reichtümer; Dienstmädchen und Diener, Skandale und Dekadenz – so stellt man sich die Welt des schlesischen Adels vor. Was stimmt von diesen Vorstellungen? Welche Aufgaben und Funktionen hatte der landständige Adel vor 1945? Was waren seine wirtschaftlichen Grundlagen?

Schlesiens Größe, seine habsburgische und preußische Einbindung sowie die konfessionellen Verhältnisse ließen über die Jahrhunderte eine vielfältige Adelslandschaft entstehen. Gravierende Auswirkungen hatte der Erste Weltkrieg. Die neuen sozialen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Deutschen Reich, in Polen und in der Tschechoslowakei betrafen den Adel existenziell. Die standesgebundenen Privilegien des Adels entfielen. Das eigentliche Ende der schlesischen Adelswelt kam durch den Zweiten Weltkrieg. Die meisten Schlösser und Besitztümer wurden zerstört. Für die Flüchtlinge und Vertriebenen stand unterschiedslos ein Neubeginn im Westen ohne wirtschaftliche Grundlage an. Niemand kann genau sagen, wie viele Schlösser und Herrenhäuser in Schlesien bestanden. Doch unvorstellbar viele, um die Tausend, lassen sich aufzählen. Häufig gründeten sie auf mittelalterlichen Wehranlagen. Der industriebesitzende oberschlesische Adel konnte es sich im 19. Jahrhundert leisten, daraus prächtige residenzähnliche Schlösser zu machen. Sein plötzlicher Reichtum beruhte auf Zink- und Eisenerz sowie insbesondere der Förderung von Steinkohle.

Schloss ErddmannsdorfDie Ausstellung
Die Ausstellung ist in elf informative Kapitel sowie damit korrespondierende Adelsporträts gegliedert. Auf diese Weise werden die Lebensbereiche von der Religion über wirtschaftliche Lebensgrundlagen bis hin zum Sammlungswesen und zur Literatur verdeutlicht.

Vorgestellt werden Persönlichkeiten aus fünf Jahrhunderten durch Stammbäume, Gemälde und Porträts. Dazu gehört u.a. Rudolph Graf Stillfried von Alcántara und Rattonitz (1804 –1882). Er war Experte für genealogisch-dynastische Forschungen und brachte es zum Oberzeremonienmeister am preußischen Hof. Maßgeblich setzte er sich für den Wiederaufbau der schwäbischen Stammburg Hohenzollern ein. Die dortige Kapelle war denn auch Vorbild für seine eigene Grablege in Silbitz / Żelowice. Oder auch Viktor I. Herzog von Ratibor und Fürst von Corvey, der 1818 als Erbprinz zu Hohenlohe-Schillingsfürst auf Schloss Langenburg in Baden-Württemberg zur Welt. Er erbte von seinem kinderlosen Onkel, dem Landgraf Viktor Amadeus von Hessen-Rotenburg die Güter Corvey in Westfalen sowie die Herrschaft Ratibor in Oberschlesien. 1840, nach dem Tod seines Vaters, der bis dahin die Güter verwaltete, ernannte ihn König Friedrich Wilhelm IV. zum ersten Herzog von Ratibor und Fürst von Corvey. Zugunsten seines jüngeren Bruders verzichtete er auf alle Erbansprüche und dynastischen Titel in Schillingsfürst. Er begründete so einen neuen Ast des Geschlechtes.

Dazu beantwortet die Ausstellung grundlegende Fragen: Was zeichnete das Wirken des Adels als Kunstmäzene oder kirchliche Patronatsherren aus? Welche wirtschaftlichen und administrativen Funktionen prägten Ausbildung und Berufstätigkeit? Wie wurden familiäre Ereignisse instrumentalisiert und zelebriert? Warum galt der Jagd besondere Aufmerksamkeit? Und heute? In Videointerviews äußern sich Angehörige des schlesischen Adels zum Leben ihrer Vorfahren und zu ihren heutigen Verbindungen mit der früheren Heimat.

Weitere Informationen zum Ausstellungsort finden Sie auf den Seiten des Roncalli-Forums.

Kommende Veranstaltungen

am Sonntag, dem 9. Dezember 2018, 11:00 Uhr
Ort: Stiftung Haus Oberschlesien

Samstags im Museum
"Kling Glöckchen kling" - Weihnachtsbasteln
am Samstag, dem 22. Dezember 2018, 14:30 - 16:30 Uhr
Ort Oberschlesisches Landesmuseum

Kontakt

Anschrift:
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstraße 62
40883 Ratingen (Hösel)

Telefon:
+49(0)2102-9650

Email:
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