Friedrich des Großen Geburtstag ist gegenwärtig ein Thema für alle Medien. Doch noch nicht überall ist durchgedrungen: Die Reise zu Friedrichs Stätten nach Potsdam und seinen Gedächtnisausstellung im Berliner Raum läßt sich abkürzen. Ab dem 29. Januar 2012 zeigt das Oberschlesische Landesmuseum in Ratingen die große Ausstellung "300xFriedrich. Preußens großer König und Schlesien".
Die Teilnahmemöglichkeiten an der Eröffnung sind weitgehend ausgeschöpft. Fast 300 Anmeldungen liegen dafür vor. Alle Gäste dürften sich auf viele besondere Eindrücke und 500 Objekte in fast 60 Vitrinen freuen. Soviel Friedrich war selten zu sehen.
Details zur Ausstellung und zum Begleitprogramm finden Sie laufend unter f2.oslm.de.
Schauen Sie mal rein.
Für die Gäste der Eröffnung folgender wichtiger Hinweis:
Am OSLM stehen nur begrenzt Parkplätze zur Verfügung. Erfahrungsgemäß gibt das hektische Suche im angrenzenden Wohngebiet kurz vor Veranstaltungsbeginn. Bitte reisen Sie mit PKW rechtzeitig an. Lassen Sie ggf. Mitreisende am OSLM aussteigen. Ausreichende kostenfreie Parkplätze gibt es auf den Parksdecks am S-Bahnhof Hösel in ca. 800 m Entfernung. Von dort erreichen Sie zu Fuß in ca. 10 min das OSLM oder nach einer Haltestelle mit dem Rheinbahn-Bus.
Das neue Jahr 2012 wird nun schon zur vertrauten Realität. Mit den besten Wünschen begleiten möchte auch das OSLM-Team. Die Finissage zur Adels-Ausstellung mit über 100 Gästen bot dafür am Sonntag, 8.1.2012, einen guten Rahmen.
Bei den Führungen ließen sich letztmalig die kostbaren Exponate bestaunen und die verschiedenen Geschichten zu der frühreren Adelswelt vernehmen. Direktor Dr. Stephan Kaiser erzählte von den Besitzgrößen, der Ertragskraft schlesischer Landgüter und dem Rollenverständnis der Gutsbesitzer. Kurator Dr. Ploch zielte auf das Selbstverständnis des Adels und den heutigen Umgang mit diesem historischen Erbe bei den OSLM-Partnern in Polen und Tschechien ab.

Spektakulärer Auftakt im neuen Jahr 2012 ist die große Sonderausstellung „300 x Friedrich. Preußens König und Schlesien“. Sie wird am Sonntag, dem 29. Januar 2012 um 15 Uhr feierlich eröffnet. Bei den zahlreichen Ausstellungen in Deutschland wird das OSLM die schlesischen Bezüge besonders herausstellen. Schirmherrin dieser Sonderschau ist die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft.
Ab dem 12. Februar widmet sich das OSLM in einer Sonderausstellung dem aus Oberschlesien stammenden Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner. Seine Pläne führten zur Vollendung eines der bekanntesten Bauwerke Deutschlands, des Kölner Domes. Als Architekt und Gutachter ist Zwirners Name mit zahlreichen Bauwerken im Rheinland verbunden. Das Oberschlesische Landesmuseum übernimmt die vom Haus Schlesien in Königswinter konzipierte Ausstellung.
Mit „Allerlei Ei – Ostereier aus Oberschlesien“ läutet das OSLM ab dem 11. März die Osterzeit ein. Bereits zum dritten Mal werden in der beim Publikum so beliebten Schau Ostereier aus Oberschlesien in österlichem Ambiente präsentiert. Das OSLM ergänzt die Leihgaben wieder durch eigene Exponate. Handbemalte Ostereier aus dem Oppelner Raum werden zudem während der Laufzeit der Ausstellung zum Verkauf angeboten.Als Fortsetzung der Adelausstellung "Schlossgeschichten" zeigt das OSLM vom 6. Mai bis August die Ausstellung „Daisy von Pless: Die glücklichen Jahre“. Die vom Schlossmuseum in Pless / Pszczyna in Verbindung mit dem Victoria & Albert-Museum, London konzipierte Ausstellung befasst sich mit einer der schillernsten Persönlichkeiten des europäischen Hochadels im 19. Jahrhundert: Fürstin Daisy Fürstin von Pless, Gräfin von Hochberg und Freifrau zu Fürstenstein. Im Mittelpunkt stehen nun Porträtfotografien der Fürstin Daisy aus Beständen des Victoria & Albert-Museums in London.
Mit diesem breiten Themenspektrum bietet das OSLM seinem Publikum auch im kommenden Jahr ein facettenreiches Bild der schlesischen Zielregion.

"Was verbergen Sie da" ist eine Artikelserie in der Zeitschrift Arsprototo der Kulturstiftung der Länder betitelt. So mochte man auch fragen, als Museumsdirektor Dr. Stephan Kaiser am Abend des 13. Dezember 2011 mit dem Zug nach Hösel zurück kam. Doch es war niemand mehr da zu später Stunde, der diese Frage hätte stellen können. Unterwegs war in der Folienverpackung nichts Ungewöhnliches zu vermuten. Doch tatsächlich wurde da ein Spitzenprodukt europäischer Waffenproduktion bewegt. Der autorisierte Kurier hatte nämlich gerade zuvor eine Teschener Jagdwaffe vom Ausgang des 17. Jahrhunderts ersteigern können. Bei der Auktion des renommierten Brüsseler Auktionshauses Pierre Bergé in Verbindung mit Hermann Historica aus München war eine große Kollektion an Waffen und Rüstungen versteigert worden. "Solche Gelegenheiten haben wir nicht alle Tage" meint frohgemut der Ratinger Museumsdirektor. Dass es zudem zum Jahresende noch gelungen ist, solch ein Spitzenexponat für die ständige Schausammlung zu erwerben, ist zudem Ausdruck einer glücklichen Fügung von Haushaltsmitteln und dem engen Einvernehmen mit den zuständigen Landesbehörden. "Wir hatten ein erfolgreiches Museumsjahr, das so auch ein weiteren bleibenden und nachhaltigen Ausdruck erfährt", fügt der auch für die Finanzplanungen verantwortliche Museumsdirektor hinzu.
Einen anregenden Nikolausabend verbrachten fünfzig Gäste im Oberschlesischen Landesmuseum am 6. Dezember 2011. Die Begleitveranstaltung zur aktuellen Sonderausstellung „Schlossgeschichten. Adel in Schlesien“ bestand aus Vorträgen und Gesprächen. Im Mittelpunkt des Abends stand die Vorstellung der umfangreichen zweibändigen Edition „Adel in Schlesien“. Über mehrere Jahre bereitete ein deutsch-polnisches Forscherteam um die Professoren Joachim Bahlcke (Stuttgart), Jan Harasimowicz (Breslau) und Matthias Weber (Oldenburg) diese Publikation vor. In eindrucksvollen Vorträgen referierten die Wissenschaftler die wichtigsten Forschungsergebnisse. Ein weiterer Bildbericht von Arne Franke (Berlin) zeigte aktuelle Ansichten schlesischer Schlösser in unterschiedlichem Zustand. Moderiert von OSLM-Direktor Dr. Stephan Kaiser berichtete sodann Heinrich Graf von Pfeil über Bezüge nach Niederschlesien, seinen Umgang mit der Familiengeschichte und damit verbunden die gelebte Tradition im Familienverband.
Die Geschichte des Adels ist vielfältig. Sie berührt wirtschafts-, sozial- und kulturhistorische Aspekte ebenso wie die Militärgeschichte. Für den Adel waren seit jeher grenzüberschreitende Bündnisse und Zusammenschlüsse charakteristisch. Gleichzeitig prägte die adlige Gesellschaft mit ihren Schlössern, Herrenhäusern, Ländereien und den Herrschaftsstrukturen die Region nachhaltig. SHOS-Vorstandsvorsitzender Paul Schläger meinte: „Das war wieder ein spannender und lohnender Abend im Haus Oberschlesien. In solcher Fülle zu lernen und neues zu erfahren, das ist eine unvorhersehbare Bereicherung“. Tatsächlich trat wieder vieles Unbekanntes aus der schlesischen Geschichte hervor. In der über tausendseitigen Edition kann man einiges davon nachlesen.
Unter dem beziehungsreichen Titel "Tradition und Partnerschaft" fand am ersten Dezemberwochenende an der Universität Köln ein wissenschaftliches Symposium und ein akademischer Festakt statt. Im Jahre 1952 hatte die Kölner Alma Mater die Patenschaft für die Schlesische Friedrich Wilhelms-Universität zu Breslau übernommen. Diese Traditionsübernahme und die nachfolgende Traditionspflege sind aus heutiger Sicht wohl wenig intensiv verfolgt worden. Gleichwohl boten diese Universitätsstatuten eine Grundlage für die 2003 begonnene Partnerschaft zur heutigen Universität Breslau. Die Kölner Feierlichkeiten im 200. Jubiläumsjahr der einst wichtigsten schlesischen Hochschule sind als eine Etappe solcher Kopperationsmöglichkeiten zu verstehen. Bei der Festveranstaltung sprach sich der Staatssekretär im Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Marc Jan Eumann, für die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit auf allen Ebene aus. Die zuständige polnische Generalkonsulin, Jolanta Kozłowska, hob Nordrhein-Westfalen als in jeder Hinsicht führendes deutsches Bundesland in den Kontakten mit Polen hervor. Joachim Kardinal Meissner erinnerte sich an die eigene Kindheit in Breslau. Sein Vater hatte ihm auf dem Weg von der Dominsel zur Innenstadt mit auf den Weg gegeben, was die Universität bedeute. Der Dom sei das Herz der Stadt und die Universität ihr denkender Kopf. Prof. Tassilo Küpper war Rektor gewesen, als die Partnerschaft neu eingerichtet wurde und erinnerte an diese Zeit.Eröffnung Ausstellung "300xFriedrich"
Haus Oberschlesien
KK-Hösel, Rezitation mit Musik
Oktogon
5. Folkwang Konzert
Oktogon
Ausstellungseröffnung "Adel in Schlesien" in Stuttgart
Stuttgart, Haus der Heimat, Schloßstr. 92